Küchen Guide

Wissen für die Küchenplanung

Das Arbeitsdreieck: Mit kurzen Wegen zum Kochvergnügen

Ergonomie ist angesagt, wenn Arbeit Spaß machen soll. Denn dazu gehört auch, dass kräfteschonend und rasch hantiert werden kann.

Das Arbeitsdreieck

Fünf Küchenzonen bestimmen das Geschehen: Das Bevorraten der Lebensmittel in Schränken und Kühlgeräten, das Aufbewahren der Küchenutensilien, die Arbeitsflächen zum Vorbereiten nahe der Spüle, hier findet auch die Entsorgung und Reinigung statt. Und natürlich die Zubereitung in Herd, Mikrowelle oder Grill.

Damit sämtliche Arbeitsabläufe ergonomisch stattfinden, sind ausreichend Bewegungsfreiheit auf der einen Seite und kurze Arbeitswege auf der anderen wichtig. Die drei arbeitsintensivsten Punkte in jeder Küche bilden Herd, Spülbereich und Kühlgerät – sie bestimmen das Arbeitsdreieck. Die ideale Länge der Wege beträgt in etwa die eigene Körpergröße, so lässt sich immer die angenehme Schrittzahl einhalten. Nicht zuletzt ist ein durchdachtes Arbeitsdreieck ein Sicherheitsfaktor, die Rutschgefahr wird minimiert und heiße Speisen müssen nicht unnötig transportiert werden.

Das Arbeitsdreieck bei einzeiligen Küchen (in einer Geraden)

Das klassische Dreieck entfällt hier, dennoch ist es besonders wichtig, Kühlschrank, Herd und Spüle überlegt anzuordnen. Je nach dem, in welche Richtung du arbeitest – ob Rechts- oder Linkshänder – ist an genügend Arbeitsfläche zwischen den drei wichtigsten Arbeitsbereichen in der Küche zu denken.

Tipp(s)

Achte auf Stolperfallen im Arbeitsdreieck. Hier sollten keine Flaschenträger oder Mülleimer stehen.