Küchen Guide

Wissen für die Küchenplanung

Allesschneider – Scharfes Gerät, perfekte Scheiben

Bist du auch jemand, der Brotlaibe mit dem Brotmesser so schneidet, dass die Scheiben entweder hauchdünn, holzfällermäßig dick oder sogar vorne dick und hinten dünn werden? Und den Käse so schneidet, dass es nicht mehr Brot mit Käse genannt werden kann, sondern Käse mit Brot? Dann muss ein Allesschneider her – umgangssprachlich auch Brotschneidemaschine.

Einbau-Allesschneider AES62SR von Ritter; Fotocredit: Ritterwerk

Einbau-Allesschneider AES62SR von Ritter; Fotocredit: Ritterwerk

Allgemeines

Ein Allesschneider scheint zunächst furchterregend: eine große Säge rotiert automatisch in der Nähe der eigenen Hände. Doch sind die Vorteile einer solchen Maschine so zahlreich, dass man sich eine zulegen sollte – und Kinder davon fernhalten muss. Ein Muss für jede Küche und von der Funktion her fast so wertvoll wie ein gutes Chefmesser. Je nach Hersteller und Modell kann sie schon ab 30 € erworben werden und wird als Standgerät oder Einbaugerät angeboten.

Warum einen Allesschneider zulegen?

Ein Allesschneider spart sehr viel Zeit und bringt viele Vorteile mit sich: Nicht nur Brot kann schnell und einfach in perfekte Scheiben geschnitten werden, sondern auch Wurst, Käse, Gurke, Paprika und vieles mehr. Das Gerät heißt nicht umsonst Allesschneider.

Größen & Energieverbrauch

Die Abmessungen sind je nach Modell verschieden, man kann aber mit Maßen von circa 35 cm Breite, 24 cm Höhe und 30 cm Tiefe rechnen. Je nach Material, wiegt ein Allesschneider aus Plastik circa 1,5 kg und einer aus Aluminium circa 8 kg. Die maximale Stromaufnahme dieser Geräte beträgt zwischen 65 und 170 Watt.

Ausführungen

Je nach Ausführung können diese Geräte millimetergenau oder stufenlos eingestellt werden. Ein kostspieligeres Produkt wird meistens mit einer guten Schneide, einem Edelstahlschlitten, einer Kindersicherung und einem Diamant-Messerschärfer geliefert. Das Messer ist meist als Wellen- oder Zahnschliff verfügbar. Günstigere Geräte sind fast immer aus Kunststoff, während die Teuren aus Aluminium oder Edelstahl sind, die in manchen Ausführungen auf Glasplatten stehen.
Zwar legen einige Hersteller ein Augenmerk auf das Design; so richtig dekorativ sind Allesschneider jedoch trotzdem nicht. Sie sind für jeden Minimalisten ein Dorn im Auge, da sie groß und klobig auf der Arbeitsplatte wirken. Deshalb kann man sich für einen klappbaren oder sogar für einen eingebauten Allesschneider entscheiden. Ein Einbau-Allesschneider kann ganz einfach in eine der oberen Schubläden der Küchenunterschränke eingebaut werden, wo er flach liegt. Per Knopfdruck nimmt er seine Position ein und ist sofort benutzbar.

Einbau-Allesschneider AES72SR von Ritter; Fotocredit: Ritterwerk

Einbau-Allesschneider AES72SR von Ritter; Fotocredit: Ritterwerk

Reinigung

Wenn mit dem Gerät Gemüse und Käse geschnitten werden, werden Messer und Gehäuse schnell schmutzig. Für die Reinigung einfach den Allesschneider zerlegen (lies das Handbuch und steck das Gerät vorher aus) und dann die einzelnen Teile in der Spüle reinigen. Vorsicht bei der Reinigung des Messers! Falls manche Teile aus spülmaschinenfestem Kunststoff sind, können diese auch im Geschirrspüler gereinigt werden.

Tipp: Die Butterbrezel ist kompliziert zuzubereiten, weil die Brezel sich so schlecht scheiden lässt? Schneide die Brezel doch mit dem Allesschneider – das teilt sie perfekt in zwei Teile und spart Zeit und Ärger.