Küchen Guide

Wissen für die Küchenplanung

Fritteusen sind ein kleiner Helfer für jeden, der gerne selbstgemachte spanische Empanadas, portugiesische Rissóis oder einfach ein anderes neues Rezept ausprobieren möchte. Im Grunde sind wir alle noch Kinder: Was macht es Spaß, Lebensmittel zu schneiden, zu panieren, sie in das heiße Fett zu werfen und braun wieder rauszuholen. Noch mehr Spaß macht es, wenn man ungewöhnliches Gemüse frittiert, wie Zucchini, Aubergine und rote Bete, um dann festzustellen, dass es einfach nur lecker ist.

Philips Heißluft-Fritteuse Airfryer Avance Turbostar; Fotocredit: Philips

Philips Heißluft-Fritteuse Airfryer Avance Turbostar; Fotocredit: Philips

Allgemeines

Wer kennt es nicht, Kartoffeln in einer Pfanne mit viel Fett zu frittieren, weil man keine Fritteuse hat? Das Frittieren mit der Pfanne klappt zwar genauso gut, doch hat es viele Nachteile: Das Fett spritzt auf den Herd, die Temperatur des Öls ist nicht immer gleichmäßig und nach dem Frittieren steht das Öl nutzlos in der Pfanne. Das zieht nicht nur ungleichmäßig frittiertes Essen und intensives Putzen nach sich, sondern verschwendet auch noch gutes Öl. Eine Fritteuse ist also die Alternative.

Größe & Energieverbrauch

Fritteusen haben verschiedene Größen und Formen. Die Standardfüllmenge ist 800 g, bei Mini-Fritteusen für die Zubereitung von kleinen Portionen ist die Füllmenge circa 300 g. Der maximale Stromverbrauch dieser Geräte beträgt zwischen 700 und 2000 Watt. Wirklich stromsparend sind diese Geräte also nicht.

Handhabung & Reinigung

Fritteusen sind ganz einfach zu bedienen: Öl rein, anschalten und gewünschte Temperatur auswählen, Frittiergut in das Sieb geben, brutzeln lassen – fertig. Die Bedienung geht meist sehr leicht mit Knöpfen. Das Fett kann man sogar mehrere Male benutzen, gerade wenn man viele Gänge zubereitet. Die Reinigung geht schnell und kinderleicht. Nachdem das Fett entsorgt wurde, kann die Fritteuse mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt und dann mit einem Papiertuch ausgewischt und getrocknet werden.

Preise

Eine einfache Fritteuse ist schon ab 30 € erhältlich. Es gibt Geräte, die eine gesündere Alternative bieten, welche mit Heißluft und wenig Öl arbeiten. Diese sind ab 100 € erhältlich – und sehr zu empfehlen.

Fettentsorgung

Das Frittierfett sollte niemals in den Ausguss gekippt werden, da es im Rohr fest wird, welches dann verstopft. Die Alternativen sind: altes Fett in eine Plastikflasche geben und dann im Restmüll entsorgen oder beim Recycling-Hof abgeben.

Tipps

  • Leiste dir die Heißluft-Fritteuse, welche die Lebensmittel gesünder, mit weniger Fett und schmackhafter zubereitet als eine normale Fritteuse.
  • Probiere mit Palmöl, Butterschmalz oder Kokosöl zu frittieren – lecker!
  • Nachdem die frittierten Lebensmittel herausgenommen wurden, trockne diese mit einem Papiertuch ab, um überschüssiges Öl zu entfernen.
  • Frittiere das Gargut bei 180 Grad, damit es innen durch und außen knusprig wird. Zu niedrige Temperaturen ermöglichen dem Gargut, sich mit Fett vollzusaugen.
  • Frittiere nicht zu viel auf einmal, um das Verkleben und ungleichmäßige Garen der Lebensmittel zu verhindern.
  • Geheimtipp: Falls du mit Paniermehl arbeitest, würze das Mehl vorher mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und Kräutern.